Im Vorlauf zur HAMRADIO kristallisierte sich raus, dass wir in mehren Gruppen anreisen.

 

Eine Gruppe (Christian DO8CN und Marco DC8WAN) traf sich Samstagmorgens um 07:30 am Hauptbahnhof um gemeinsam mit dem Auto an den Flugplatz zu fahren.

Bei schönem Wetter kammen wir am Flugplatz Mannheim an. Wurde dort ein Flugzeug vom Typ Cessna 172 aus der Halle geholt und der Vorflugcheck durchgeführt.

Dann haben wir das Flugzeug angelassen und sind zur Piste 27 gerollt und in Richtung Ludwigshafen gestartet.

Beim erreichen des Rheins haben wir dann direkt Kurs auf Friedrichshafen genommen.

Auf dem Weg sind wir am Hockenheim-Ring vorbei geflogen,in ca. 1,3km Höhe.

Da auf dem Weg ein freigabepflichtiger Luftraum liegt, der An- und Abflug vom Flughafen Stuttgart, haben wir via Funk bei der Flugsicherung eine Durchflugfreigabe angefragt und nach wenigen Minuten wurde wir Informiert, dass der zuständige Flugsicherungslotse unsere Anfrage genehmigt hat. Wir haben ca. 5 Minuten vor dem Einflug in den Luftraum die Frequenz von der Funkstelle (Langen Radar) bekommen. Dort angemeldet und die Freigabe zum Einflug gab es postwendend via Funk. In ca. 2,7km Höhe haben wir den Flughafen Stuttgart überflogen. Nach dem wir den Bereich wieder verlassen hatten, haben wir uns auf den Anflug vorbereitet. Sinkflug eingeleitet, bei Langen Radar abgemeldet. Beim Tower in Friedrichshafen angemeldet und unsere Absicht mitgeteilt, dass wir bei ihm landen wollen. Dort haben wir direkt die Einflugfreigabe erhalten für die Kontrollzone von Friedrichhafen.

 

Der Blick auf den Bodensee vom Flugzeug aus. Danke Christian DO8CN für das Foto. Mittlerweile hatten wir auch die Landefreigabe vom Tower erhalten. 

Danke Christian DO8CN für das Foto. Der Blick im kurzen Endanflug. Links die Messehallen mit Zeppelin und rechts die Flughafengebäude. Vor uns die Landebahn. Nach der Landung sind wir zu unserem zugewissen Parkplatz gerollt.

 

Der Crewbus war auch schon gleich nach dem abstellen des Motor da. Den Flieger noch kurz gegen wegrollen gesichert und das empfindliche Pitot-Rohr gegen verschmutzen durch Fremdkörper. Da nach mit dem Crewbus direkt zum Terminal gefahren.

Noch ein kurzer Blick auf auf das iPad wir sind in ca. 75 Minuten von Mannheim nach Friedrichhafen geflogen. Jetzt aber auf zu, eigentlichen Ziel.

Im Terminal erst einmal durch das Ankunftstermin. Nein, wir mussten nicht auf unser Gepäck warten, wir hatten es direkt dabei.

Dann gingen wir auf die HAMRADIO. Nach einem kurzen Fussweg um den Flughafen, waren wir auch schon auf der Hamradio.

Auf der Hamradio war das Team dann auch sehr schnell wieder komplett vereinigt.

Dann wurde der Flohmarkt unsicher gemacht und so manches seltene Stücke auf dem Flohmarkt entdeckt.

Auch eine Maker-Messe war zur selben Zeit in Friedrichshafen auf dem Messegelände. Auch diese haben wir interessiert durchgearbeitet. 

Nach der Messe ging es zu einer Pizzeria, die Marco DC8WAN kannte, zum Essen. Die Hauptstelle hatte wegen Renovierungsarbeiten geschlossen :( aber zum Glück hatte die Außenstelle geöffnet. Mit den vorhanden Autos konnte wir alle zur Außenstelle fahren und dort kann für kleines Geld einer sehr gute und große Pizza essen.

Dann ging es zum Flughafen zurück. Das Wetter hat sich nochmal verbessert und auch der Zeppelin flog auch ständig. Die Flugplanung noch mal mit dem aktuellen Wetter durchgeführt.

Dann trennten sich die Teams. Wir sind zur Flugleitung gegen und haben die Flughafengebühren bezahlen (Die Entgeltordnung vom Flughafen, wer will raten was wir gezahlt habe? ;) Marco, hatte sich in der Planung um 5€ vertan, MTOW 1043kg, Parkdauer <8 Std, 2 Personen). Dann durch die übliche Sicherheitskontrollen. Wieder mit dem Crewbus zum Flug. Den Vorflugcheck durchführen. Über Funk beim Tower angemeldet und ihm unsere Heimreise angekündigt. Wir wurden zur aktiven Starbahn geschickt. Hatten zum Glück keine Maschine vor uns und konnten direkt Starten. Nach dem Start ging es direkt nach Mannheim. Hier noch der letzte Blick auf den Bodensee.

Auf dem Rückflug haben wir den freigabepflichtigen Luftraum von Stuttgart umflogen, da wir Gegenwind hatten, der mit der Höhe immer stärker zu nahm. Dabei sind tiefer als beim Hinflug geflogen und zwar in ca. 1km Höhe. Dabei haben wir die Stadt Pforzheim geflogen.

Die Zeit für die restliche Heimweg verging wie im Flug. Nach der Landung, haben wir den Flieger wieder in der Halle verstaut und sind wieder zum Auto gelaufen. Noch vom Terminal in Mannheim einletztes Foto.

 

Das war unser Rückflug. Man sieht schön, wie wir den Luftraum Stuttgart umflogen und unterflogen hatten. Sieht man schön im untern Teil der Software. Die Flugdauer für den Rückflug hat ca. 80 Minuten betragen.

Es war ein schöner Ausflug zur Hamradio und wieder zurück. Wir freuen uns schon auf die nächste Hamradio 2018.

de Marco DC8WAN/DM6A.

Auch Dennis DL1MIL ging diesmal andere Wege. Bereits am Dienstag ging es los Richtung Friedrichshafen. Diesmal sollte dort auch ein ordentlicher Urlaub verbracht werden. Kurzerhand wurde eine Ferienwohnung in unmittelbarer Nähe zum See gebucht. So konnte man während der heißen Tage direkt Baden gehen, oder eben auch dem liebgewordenen Hobby der Fischerei nachgehen. Nun sei dazu gesagt, dass die Fischerei vom Ufer aus nicht einfach ist. Viele Steine und wenig Fische. Der interessanteste Zielfisch, das Blaufelchen, ist vom Ufer quasi nicht erreichbar. So wurde halt jagd auf Barsche gemacht. Leider auch dies mit wenig Erfolg. Aber wie das in jedem Hobby so ist, man ist ja nicht alleine. Und so hatte ich neben einem begeisterten Jungfischer auch Unterstützung durch einheimische Experten. Mit den richtigen Tips gelang es dann auch, die Fische an den Haken zu bringen. So freute sich Jonathan ganz besonders über seine Fänge. Es macht immer wieder Spaß, junge Menschen so begeistert zu sehen.

Samstags ging es dann auf die HAM-Radio. Man traf viele alte Bekannte wieder und verbrachte die Zeit mit dem ein oder anderen Plausch. Auf dem Flohmarkt lief eigentlich das selbe Programm wie jedes Jahr. Da fand ich die Maker deutlich interessanter. Aus einem Gespräch mit einem der einheimischen Angler erfuhr ich bereits am Vortag, dass er sich früher auch für die Messe interessiert hatte. So gab es dort doch früher immer wieder tolle elektronische Sachen. Dies ist aber wohl schon seit einigen Jahren nicht mehr so. Da ich funktechnisch eigentlich nichts bestimmtes mehr suche, schaute ich nur nach ganz speziellen Dingen. So verging der Tag mit Freunden und dem schon erwähnten Mega-Essen.

Am Sonntag kam dann auch endlich der erhoffte Fang auf dem Flohmarkt. Einer der Surplus-Händler hatte ein Aspirations-Psychrometer im Angebot. Zustand sehr gut. So etwas suchte ich schon eine Weile. Bei diesem Messgerät wird die Lufttemperatur und die Feuchtigkeit gemessen. Dies lässt wiederum Rückschlüsse auf den Taupunkt zu. Da diese Geräte hochpräzise messen, sind sie normalerweise sehr teuer. Aber man wurde sich einig und nun ist wieder ein weiteres Stück Meteorologie-Messtechnik im Bestand.

Alles in allem war es ein sehr schöner Aufenthalt am Bodensee, Das Wetter zeigte sich von seiner besten und Sonntags ging es dann gegen Mittag auch wieder zurück in die Heimat. Ich bedanke mich bei allen für den tollen Urlaub.

vy 73 de Dennis DL1MIL

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Wir bieten wieder einen Kurs für die Klassen A und E an. Das erste Teil startet am Dienstag, 10.10.2017 19:00 Uhr. Bitte sendet eine kurze Mail und ihr erhaltet alle weiteren Details.
Anmeldung bitte an info@dm6a.de

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